Wie einsam man in Vielheit ist​.​.​.

by Hirnsuppe

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released January 24, 2013

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Hirnsuppe Germany

She had a habit of cussing and blaspheming, and killed her victims by making them listen to a cursed record which allowed her to then kill them in their dreams.

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Track Name: Der Weg ist weit, die Zeit ist kurz
In zerwühlten Leibern der zerschundenen Seelen
zwischen den leeren Gebieten der schwarzen Gebeine
ergeht ein Bestand von Werkswollen sich.
Schier kalte Muster klagen vergeblich
gegen das Unmaß der gegeißelten Freiheit.
Einsam das Flehen in vergiftete Himmel dringt,
kleidsam der Dämpfe Schwaden den Leib umschmeicheln,
reizend auch ins wirre Haar sich flechten
die groben Wolken aus Rauch und ein Glitzern
aus Asche funkelt in ihnen; es sieht so gesund aus,
denn gleich ist es tot.

Schnee wohnt im Regen auf den garstigen Schultern,
die eisern voran die klammen Reste noch ziehen.
Flugnarben brennen im Stahlwerk der Grenzen,
Talschwüre brechen den Berg schwelend auf.
Dem Moment gegenüber
steht verzweifelt lachend ein Spiegel,
da ist die Szene verkehrt herum drin,
aber sie wirkt keine andere.
Der Schnee frisst das Gestern schon im Heute verborgen,
das immerwährend zu morgen zerfällt.
Die Welt fällt ins Koma, wie manche Kinder nach einem Zeckenbiss;
die Wand fällt auf einen, wenn man sie nicht verehrt!
Atem wiegt wichtig, schnell zitternd zugleich.
Wieder wankendes Wollen entbehrt sich,
im lautstummen Rauschen enthebt sich ein Raum
in die Schwingen wie Träume aus göttlichen Suppen
und Säften in Fleischfelder fahren
und dort Welten malen
und erzählen und zeigen,
erleben und
vergehen lassen.